Datensafe

 
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Tresor - Sicherheitstechnik - Datensafe 
Tresore - Sicherheitstechnik 
Datensafe - Datentresor 
Panzerschrank - Sicherheitstechnik 
Aktenschrank - Sicherheitstechnik 
Aktentresor - Sicherheitstechnik 
Geldschrank - Sicherheitstechnik 
Dokumentenschrank - Sicherheitstechnik
Historischer Tresor im Rathaus Köpenick
Sowie Datensafe - Sicherheitstechnik, in jeder Größe und nach Bedarf. 
Geprüft nach VDMA, EN-Norm, EN 1143-1 und Feuersicherheit nach EN1047-1, Elektronikschloß, Doppelbart-Sicherheitsschloß,diebstahlsicher,dopelwandig, zur Bodenbefestigung,Einbruchschutz,einbruchsicher, 

 

Was ist ein Tresor oder Datensafe? 

Ein Tresor, auch Datensafe, Panzerschrank, Geldschrank oder Wertschutzschrank, ist ein besonders gesichertes Behältnis für Wert- oder sonstige Gegenstände, z. B. Waffen, um sie vor Diebstahl zu schützen. 

Die Sicherung erfolgt meist durch besonderes Material und Aufbau, in der Regel mehrwandiger Aufbau aller Wände und der Tür(en) aus Stahl, evtl. mit Betonfüllung. Verschlussmechanismus der Tür(en) ist ein besonders sicheres Schlüssel-, Elektronik-, Zeit- oder Zahlenschloss, bzw. der Kombination aus mehreren Schlossarten. Verriegelung der Tür erfolgt durch mehrere Stahlbolzen auf drei Türseiten. Auf der Scharnierseite erfolgt die Verriegelung in der Regel durch ein Ineinandergreifen des Türblattes mit dem Tresorkorpus. 

Der Datensafe mit Sicherheutseinstufung

Tresore oder ein Datensafe werden in verschiedene Sicherheitseinstufungen unterteilt. Das Spektrum reicht vom einfachen, einwandigen Stahlblechtresor für den Privatgebrauch bis zu tausende Tonnen schweren Hochsicherheits- Tresoren mit meterdicken Türen aus Stahl und Beton zur Aufbewahrung von Nuklearwaffen. Die Sicherung des Tresores gegen ein komplettes Entwenden ist entweder sein hohes Eigengewicht, Verschraubung mit der Wand und/oder dem Boden bzw. einem größeren Möbelstück (Möbeltresor) oder das komplette Einmauern des Tresors in eine Wand (Wandtresor). Bei sehr großen Tresoren bzw. einem großen Datensafe ist auch eine Einbeziehung in die Gebäudestatik möglich, so dass ein Entwenden nicht unbemerkt und unter Umständen nur durch Abtragen größerer Gebäudeteile realisierbar ist. 

Sicherheitstechnik existiert schon, seit die Menschen materielle Werte anhäufen. Im Laufe der Zeit waren die Sicherheitsbehältnisse vielfältigen Wandlungen unterworfen: von hölzernen über eisenbeschlagene Truhen und Schränke, hin zu den modernen, sicherheitsstandardstrotzenden Tresoren von Heute. Früher sahen die Tresore zum großen Teil wie Möbelstücke aus, während heutzutage ganz überwiegend die Funktion und ökonomische Erwägungen die Form bestimmen. 

Geldschränke, Panzerschrank bzw. Wertschutzschränke werden nach folgenden Sicherheitsklassen unterteilt: 

Alte Einteilung nach (VdS bzw. VDMA): 

  • Sicherheitsstufe A - leichter Schutz (einwandiger Aufbau)
  • Sicherheitsstufe B - leichter Schutz (mehrwandiger Aufbau)
  • Sicherheitsstufe C - mittlerer Schutz (mehrwandiger Aufbau)
  • Sicherheitsstufe D (Panzergeldschrank) - hoher Schutz (mehrwandiger Aufbau)
  • Sicherheitsstufe E (Panzergeldschrank) - hoher Schutz (mehrwandiger Aufbau)
Datensafe (Feuerbeständiger Tresor) [Bearbeiten] 

Tresor mit Spezialbetonfüllung, um bei einem Brand je nach Einstufungsklasse den Inhalt bis zu einer bestimmten Temperatur eine bestimmte Zeit gegen Zerstörung zu sichern. 

Unterschieden wird nach folgenden Klassen: 

  • Klasse „DIS“ für Disketten (max. 55 °C, max. 80 % Luftfeuchtigkeit) 
    • S 120 DIS
    • S 60 DIS
  • Klasse „D“ für magnetische Datenträger 
    • S 120 D
    • S 60 D
  • Klasse „P“ für Papier (max. 80 °C, max. 80% Luftfeuchtigkeit) 
    • S 120 P
    • S 60 P
Diese Brand-Klassen werden von der Materialprüfanstalt in Braunschweig vergeben. Um einer dieser Güte-Klassen zugeordnet zu werden muss ein Tresor vorher einen bestimmten Test bestehen. Er wird zum Beispiel mit 1.090 °C über 60-120 Minuten beflammt und dann aus einer Höhe von ca. 9 Metern fallengelassen. Wenn er diesen Test „dicht“ übersteht kann er zertifiziert werden. 

Der VdS wurde 1947 als Verband der Sachversicherer gegründet. Hieß zwischenzeitlich Verband der Schadensverhütung und heißt seit 1997 VdS Schadensverhütung GmbH. Das VdS zeichen wurde als Qualitätsmerkmal beibehalten. Der VdS führt Tests durch, die den Einbruchschutz qualifizieren. 

 
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